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Sony - ES - Esprit Thread

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Philmop
Stammgast
#17705 erstellt: 18. Dez 2018, 15:03
Das meine ich nicht, sondern auf die Aussage bezogen......................
DerSchatten2 (Beitrag #17701) schrieb:
Beim Einschalten meines TA-N80ES hatte ich immer Stromschwankungen in der Wohnung. (Licht)


Sowas kann eigentlich nicht sein. Dann solltes mal deine Unterverteilung überprüfen lassen und mal schauen ob alle Neutralleiter fest sind. (Ist ne ganz heiße Sache, wenn der Neuralvon zwei Phasen fehlt hast schnell eine Potenzialverschiebung und 380V auf der Steckdose) Damit das Licht schwächer wird beim einschalten der Endstufe, müsste so viel Strom fliesen das schon die Spannung im Hausnetz einbricht. Unmöglich ausser du hast im Garten ein Diesel AGI stehen.

Edit:


Passat (Beitrag #17704) schrieb:
Bzgl. der Nennleistungsaufnahme ein Vergleich der USA- und Kanada-Angabe der TA-N80ES:
USA = 380 Watt
Kanada = 950 Watt

Beide Endstufen sind absolut identisch.


Ist das so? Oder ist die Stromversorgung in 230V Geräten besser da 230V satt 120V.


[Beitrag von Philmop am 18. Dez 2018, 15:05 bearbeitet]
klausES
Inventar
#17706 erstellt: 18. Dez 2018, 15:12

Philmop (Beitrag #17700) schrieb:
Vielleicht liege ich auch falsch. Aber ich habe den Eindruck das Sony bei der TA-N77ES, TA-N80ES genauso bei der TA-N55ES die Stromversorgung einfach mit unmengen riesiger Kondensatoren realisiert hat. Bei den Modellen ende der 90er und später sieht man oft eine Spannungsversorgung die in mehreren Schritten erfolgt. Recht große Kondensatoren (nicht so groß wie bei der TA-N80ES) dazu oft zwei Gleichrichter, dann wieder eine Spannungsgleichrichter mit mittelgroßen Kondensatoren zbs: 2200uF und zu letzt nochmal ein recht kleiner Kondensator von 53-220uF direkt am verbraucher.
Das Gewicht bei der TA-N77ES kommt natürlich von den Uhren vorne. Die Holzseitenteile sind auch nicht ohne...


Elkos können keine Leistung "hinzufügen". Die Dauerleistung wird (bei rosa rauschen RMS noch mehr als bei Din 1 kHz Sinus) einzig nur von der Trafoleistung bestimmt.
Die Konzepte mehrerer Spannungen Gleichrichter, Siebungen dienen bei diesen Geräten der Versorgung unterschiedlicher Stufen,
die "letzten kleineren Elkos vor Ort" dienen der Glättung des Restripple und der "schnellen" Pufferung von Spannungsschwankungen "nach der Verdrahtung" nahe der Schaltung.

Die VU Meter der N77 wiegen weniger als die fehlenden Ausschnitte des Alu dafür an der Frontplatte der N80.
Beim Gewicht des Holz darf man zum Vergleich zur N90 nicht ausser Acht lassen
das dafür bei N77 und 80, deren Blech (und es wäre wie der Deckel, mit 1.5 mm kein dünnes Blech) an beiden Seiten fehlt.
christianh1
Stammgast
#17707 erstellt: 18. Dez 2018, 15:16
ich schalte 2 TA-N 80 ES via TA-E 80 ES ein. Erster Versuch mittels 2 zu einem Y-Kabel verbundenen Remote Power Control Kabeln hat manchmal die Sicherung fliegen lassen. Hab dann eine kleine Elektronik gebastelt, die um 1/2 Sekunde zeitversetzt die 2 Endstufen ans Netz gehen lässt, also Vorstufe, dann 1.Endstufe, dann 2.Endstufe. Seither spar ich mir den gelegentlichen Weg zum Sicherungskasten.
klausES
Inventar
#17708 erstellt: 18. Dez 2018, 15:20

Philmop (Beitrag #17705) schrieb:
...Ist das so? Oder ist die Stromversorgung in 230V Geräten besser da 230V satt 120V.

Leistung ist das Produkt von Spannung und Strom, sonst nichts.
Wenn die Querschnitte der Hausinstallationen in 110/120 Volt Ländern entsprechend "grösser" wären bestünde keinerlei Unterschied.
Da das aber leider nicht so konsequent der Fall ist sind wir natürlich etwas im Vorteil

Wenn bei einem das Licht beim Einschalten der Geräte "wirklich merklich zuckt", wäre eine Prüfung der Hausinstallation allerdings eine gute Idee.
klausES
Inventar
#17709 erstellt: 18. Dez 2018, 15:23
Christian, zwei dumme ein Gedanke.
Exakt so läuft das (bei mir auch eine halbe Sekunde) auch bei meinen N80
klausES
Inventar
#17710 erstellt: 18. Dez 2018, 15:26
Wir müssen allerdings dazu sagen das die N80 per Remote (eigene Netzrelais) schalten sont gibt's noch mecker...
Z.B. ...wie kann man bloss zwei Endstufen vom Switch Ausgang einer Vorstufe schalten lassen...
Passat
Moderator
#17711 erstellt: 18. Dez 2018, 16:49

Philmop (Beitrag #17705) schrieb:
Ist das so? Oder ist die Stromversorgung in 230V Geräten besser da 230V satt 120V.


Sowohl Kanada als auch die USA haben 110 Volt.

Und wenn ich in die Anleitung meiner TA-N55ES schaue, dann stehen da selbst für Europa unterschiedliche Werte drin.
Der Wert für Skandinavien liegt sogar auf dem Niveau der Sinusleistung der TA-N55ES auf einem Kanal.

Wäre das tatsächlich die maximale Leistungsaufnahme, wäre die Skandinavien-Version ein Gerät, das Leistung aus dem Nichts erzeugt.
Evtl. die sog. "freie Energie" verwendet?
Ein Perpetuum Mobile wäre dagegen überholte Technik.

Grüße
Roman
klausES
Inventar
#17712 erstellt: 18. Dez 2018, 18:19

Passat (Beitrag #17711) schrieb:
...Der Wert für Skandinavien liegt sogar auf dem Niveau der Sinusleistung der TA-N55ES auf einem Kanal...

Ja, North Europ: 190 W...

Nur um noch mehr Verwirrung zu stiften das andere Extrem:
Die Aufnahme der TA-N55ES wird trotz überschneidener Breitengrade zu North Europ, in UK wiederum mit 760 W angegeben.
Es kann also nicht alleine an der geographischen Lage liegen...
Philmop
Stammgast
#17713 erstellt: 18. Dez 2018, 18:43
Mein gedanke ist der gewesen mit der Netzspannung. Um so geringer die Spannung ist um so größer muss der Strom sein um die gleiche Leistung zu Transpotieren. Sprich wenn der Verstärker wegen mir mit 24V arbeitet und 400Watt braucht. Dann müsste der Trafo ja in 120V Ländern größer sein wie in 230V Ländern um die 400Watt bereit zu stellen oder?
klausES
Inventar
#17714 erstellt: 18. Dez 2018, 20:43
Nein, nicht grösser.
Die Kernmasse (die max Flussdichte) bestimmt die transformierbare Leistung und die ist bei beiden Geräten die gleiche,
nur das Übersetzungsverhältnis Primär zu Sekundärwicklungen muss passend werden,
dann sind die Spannungen der Sekundärwicklungen die gleichen.
Da der Verstärker hinter dem Trafo nur das sekundärseitige "sieht" ist es ihm egal ob Primär 110 oder 220 V.
Es bleibt P=U*I.
Beispielsweise; wird I primärseitig bei der 110 V Variante doppelt so hoch wie bei 220 V = gleiche Gesamtleistung.
Philmop
Stammgast
#17715 erstellt: 19. Dez 2018, 09:17
Aber die Wicklungszahl ist dennoch anders.
Z25
Inventar
#17716 erstellt: 19. Dez 2018, 13:01
Deswegen sprach er vom Übersetzungsverhältnis....
torrito
Neuling
#17717 erstellt: 01. Jan 2019, 13:07
First thing, sorry for english

Can anybody help i am looking for a Volume/Attenuator knob for my Sony TA-FA70ES in gold/ champagne color?
Where to look?
New or used in mint condition?

Find some information that it is the same as on TA-FA7ES, is that correct?
Philmop
Stammgast
#17718 erstellt: 07. Jan 2019, 10:52
Ich habe mir vor 3 Wochen die SS-M9ED angehört

Ich habe sie an einem Accuphase DP-550 und Unicon Research S6 gehört. Ich muss schon sagen sie zählen bis jetzt zu den Top 5 was ich je gehört habe. Zum einen war der Bass eine wucht, er spielte nicht super sauber dafür aber ultra tief. Man muss aber sagen das der Hörraum auch sehr Basslastig ist. Und zum andern war der Hochton perfekt. Papier ist bekanntlich geduldig aber das der Super-Hochtöner da veranstaltet ist schon beachtlich. Unheimlich viele Details und Rauminformationen. Und das an einem Röhrenverstärker, hätte das gerne mal an der SCD-1, TA-E1 und TA-N1 gehört. Die Mitten waren sehr gut aber da fehlte etwas. Nicht viel aber ein mu präzision. Ich würde das aber auf den Player schieben, der sicherlich sehr sehr gut ist, aber nicht ende der Fahnenstange ist.

Was mich aber richtig begeistert hat war die schnelligkeit der Kombo. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Aber die Musik hat einen förmlich angespungen. Die Dynamik sprünge waren fenomenal. Bei Michael Jackson Dirty Diana, war der Verstärker besschen am kämpfen mit zwei mal 35Watt. Man merke wie die Dynamik in den Keller ging.

Verarbeitung ist schon 1A. Perfekte lackierung, und garnicht so groß wie gedacht. Alles in allem ein nahezu perfekter Lautsprecher. Dynamik perfekt, Raumdarstellung perfekt. Ich hätte sie fast gekauft wenn ich nicht schon gut bestückt wäre und ich nicht weiß was ich mit meinen machen soll.
Passat
Moderator
#17719 erstellt: 07. Jan 2019, 12:38
Ich glaube kaum, das du da den Superhochtöner gehört hast.
Dessen Trennfrequenz liegt nämlich außerhalb des Hörbereichs bei satten 22 kHz.
Da passiert z.B. auf der CD gar nichts mehr, denn die geht nur bis 20 kHz.
Bei CD ist der Superhochtöner also arbeitslos.

Grüße
Roman
Philmop
Stammgast
#17720 erstellt: 07. Jan 2019, 12:46
@Roman

deswegen haben wir ja fast ausschließlich SACD's gehört
Joe_495
Stammgast
#17721 erstellt: 07. Jan 2019, 17:54
Bis zu welcher Frequenz könnte ihr denn hören?
sophist1cated
Inventar
#17722 erstellt: 07. Jan 2019, 18:18
Dabei ist die SACD schon längst überholt, mittlerweile kann man noch höher samplen. Ob man es tatsächlich hört, bleibt Glaubenssache.

Die komplette Sony-Serie SCD-1, TA-E1 und TA-N1 samt den SS-M9ED wurde ja der SACD wegen aufgelegt. Nach jahrelangen Stillstand und Marksättigung hatte man wieder ein neues Produkt (SACD) welches man an den Mann/Frau bringen konnte. Diese Serie war aus meiner Sicht der letzte große Auftritt von Sony, danach kam ja nix vergleichbares mehr.
Philmop
Stammgast
#17723 erstellt: 08. Jan 2019, 10:51
@Joe_495,

Also der Superhochtöner bei den SS-M9ED spielt ab 22.000hz. In der Theorie unhörbar. Wenn man aber verschiedenen quellen gauben mag, dann kann man solche Töne wohl auf der Haut spüren. Was Fakt ist, deckt man den Superhochtöner ab merkt man einen unterschied.

@sophist1cated,

Na ja, es gibt ja noch der SCD-DR1 und der TA-DR1. Ist ja vielversprechend mit R1 im Namen. Technik vom TA-DA9000ES und SCD-XA9000ES mit I-Link in verbesserter Form.
Passat
Moderator
#17724 erstellt: 08. Jan 2019, 10:55
Die DR1 gabs aber afaik nur in Japan.

Grüße
Roman
Agnes:)
Stammgast
#17725 erstellt: 08. Jan 2019, 11:48

Passat (Beitrag #17719) schrieb:
Da passiert z.B. auf der CD gar nichts mehr, denn die geht nur bis 20 kHz.

Denon Audio Technical CD
→  siehe Tracks Nr. 26 & 27

lg
Agnes
sophist1cated
Inventar
#17726 erstellt: 08. Jan 2019, 11:54
Ich lese dort 21.5 Hz
Passat
Moderator
#17727 erstellt: 08. Jan 2019, 11:54
Schau noch mal richtig hin.
Da steht 21,5 Hz, nicht 21,5 kHz.

Die höchste Ton auf der CD ist 19.999 Hz (19,999 kHz).

Grüße
Roman
laut-macht-spass
Inventar
#17728 erstellt: 08. Jan 2019, 11:57
siehe Titel 65 und 92...
Agnes:)
Stammgast
#17729 erstellt: 08. Jan 2019, 13:01
Oh sorry, da habe ich mich verkuckt (peinlich).
Der tiefste Ton auf dieser CD ist 5 Hz und der höchste Ton ist 22,05 kHz.

Siehe auch im Booklet Seite 18 & 19 und Fig.3, das ich gerade eben eingescannt habe.
Audio-CD Sweep 5 Hz ? 22,05 kHz
iwii
Inventar
#17730 erstellt: 08. Jan 2019, 13:34

Philmop (Beitrag #17723) schrieb:
Was Fakt ist, deckt man den Superhochtöner ab merkt man einen unterschied.

Fehlt der visuelle Eindruck dieses Vorgangs, bin ich da aus eigener Anschauung eher skeptisch (oder der Wert der Trennfrequenz stimmt nicht). Aber es soll Menschen geben, die mehr hören als der Durchschnitt. Sollte man meinen, zu diesem Personenkreis zu gehören, kann der Ohrenarzt dies per Test zweifelsfrei ermitteln.
klausES
Inventar
#17731 erstellt: 08. Jan 2019, 15:16
Die Einsatzfrequenz eines Hochtöner durch die Weiche ist, egal wie Flankensteil, nicht ab Punkt x von 0 auf 100%
Passat
Moderator
#17732 erstellt: 08. Jan 2019, 16:04
Stimmt, aber die Weiche der M9ED hat in allen Wegen 24 dB.

Bei 11 kHz ist der SHT also schon 24 dB leiser als der HT und damit unhörbar (der HT ist in dem Bereich 4 mal so laut und überdeckt den SHT in dem Bereich völlig).

Und den SHT braucht die SS-M9ED im Prinzip auch nicht.
Die M9ED gabs auch ohne SHT als SS-M9.
Bei der SS-M9 gibt Sony einen Frequenzgang bis 70 kHz an, bei der SS-M9ED ist die Angabe bis 100 kHz.

Der normale Hochtöner der SS-M9/M9ED würde also auch schon ausreichen.
Den SHT gabs übrigens auch einzeln.
Da lässt sich die Trennfrequenz umstellen zwischen 20 kHz, 30 kHz und 40 kHz.

Grüße
Roman
Philmop
Stammgast
#17733 erstellt: 09. Jan 2019, 11:14
@iwii,
Ich behaupte ganz frech, das kein Ohrenarzt die möglichkeit hat mehr wie 20Khz wieder zu geben. Ausfolgenden gründen. Punkt eins spielen sie dir ne CD vor, also 20khz ende. Punkt zwei man hört mit Kopfhörern, was sind dort verbaut? Breitbänder wenn diese über 20Khz wiedergeben können dann auch nichts mehr unter 500hz. 95% aller Messprogramme können nicht mehr wie 20Khz messen.

Sony hat den Superhochtöner selber entwickelt und von Scan Speak bauen lassen. Der Hochtöner hat keine Sicke, da die Membrane zu träge wäre um diese hohen Töne wieder zu geben. Ich glaube nicht das Sony diesen hohen aufwand gemacht hätte aus Marketing technischen gründen. Da hätte man auch einfach sagen können wir haben einen Hochtöner entwickelt der bis 100.000hz spielt.
Philmop
Stammgast
#17734 erstellt: 09. Jan 2019, 11:21
Da fällt mir noch was ein. Ich besitze auch die Sony SS-X90ED, der Hochtöner ist aus Keramik und soll bis 70.000hz spielen. Der Mittelton ist gut, aber es gibt bessere. Der Hochtöner ist allerdings aller erste Sahne. Man hört bei SACD das er deutlich höher spielen kann wie die meisten Hochtöner. Man mehr Rauminformationen und beim Hochton ist da noch so eine gewisses Plus an Zeichnung drin wenn Instumente mit viel Hochtonanteil spielen.
klausES
Inventar
#17735 erstellt: 09. Jan 2019, 12:41
Das liegt aber an 1000 Dingen und ist nicht alleine am "möglichen" Frequenzgang eines Chassis aus zu machen.
Es gibt unendlich viele Lautsprecher deren Frequenzgang an oder über 20 kHz gehen. Keiner klingt "deshalb" gleich dem anderen.

PS. Warum sollte ein Ohrenarzt über 20 kHz "testen" wollen. Zudem glaube ich nicht das die dafür ne CD benutzen.
Die haben eher einen Frequenzgenerator. Kann gut sein das dieser mehr als 20 Khz "kann" (was ja kein Problem wäre)
aber ob das gebraucht würde... soweit mir bekannt ist kann kein Erwachsener über ca. 16 kHz hören, im Alter eher noch weit darunter.
Joe_495
Stammgast
#17736 erstellt: 09. Jan 2019, 13:57
Ich wollte es erst nicht schreiben, aber ja, besser kann man es nicht formulieren.

Der Hochtöner wird schon hochwertig sein und eventuell einen Peak im Frequenzgang haben, womit er dann einfach anders klingt. Kannst ja mal durchmessen lassen.

Ist am Ende doch auch egal, solang er für dich super klingt. Nur bitte den Grund nicht bei den aberwitzig hohen Frequenzen suchen. Alles (überdurchschnittlich) Wahrnehmbare spielen auch andere hochwertige Lautsprecher bei entsprechendem Signal ab.

PS: die Sony Hifi Geräte finde ich mit wenigen Ausnahmen alle optisch sehr gut. Aber irgendwie kann ich mit dem Lautsprecher Design nichts anfangen...


[Beitrag von Joe_495 am 09. Jan 2019, 13:59 bearbeitet]
Agnes:)
Stammgast
#17737 erstellt: 09. Jan 2019, 17:09

Philmop (Beitrag #17733) schrieb:
Ich behaupte ganz frech, das kein Ohrenarzt die möglichkeit hat mehr wie 20Khz wieder zu geben. Ausfolgenden gründen. Punkt eins spielen sie dir ne CD vor, also 20khz ende.

Audio-CD nicht höher als 20 kHz? – Woher weißt du das‽
Z25
Inventar
#17738 erstellt: 09. Jan 2019, 17:37
Bei einer sampling Frequenz von 44,1 kHz sind theoretisch 22,05 kHz möglich, das besagt das Nyquist Shannon Abtasttheorem. Beschnitten ist sie aber wohl im allgemeinen bei 20 kHz. Dazu findest Du auch Info im Red Book Audio CD.
Agnes:)
Stammgast
#17739 erstellt: 09. Jan 2019, 19:41
Bei einer Abtastfrequenz von 44,1 kHz sind praktisch maximal 22,05 kHz möglich; nicht nur theoretisch. Ein Beispiel habe ich oben gezeigt.
Sony/Philips Handbuch – ist mir bekannt.
Die Frage ist aber berechtigt, welcher Mensch überhaupt höher als 20 kHz hören kann. Entsprechende Lautsprecher & Kopfhörer sind kein Thema. Solch hohe Frequenzen sind zudem in der Regel nur Obertöne und haben ganz geringe Amplituden mit geschätzt -20dB / -30dB unterhalb des Grundtons.
Passat
Moderator
#17740 erstellt: 09. Jan 2019, 19:41
Genau.
Den kleinen Abstand braucht man, da Aliasinganteile per steilflankigem Filter herausgefiltert werden müssen.
Und so ein Filter lässt sich nicht in einer beliebigen Flankensteilheit bauen.
Später hat man dann Oversampling eingeführt.
Damit verschieben sich die Aliasinganteile zu höheren Frequenzen hin und das Filter braucht keine so hohe Flankensteilheit mehr.

Grüße
Roman
Agnes:)
Stammgast
#17741 erstellt: 09. Jan 2019, 20:38
Technisch machbar ist das schon.
Das menschliche Ohr hat aber nun mal einen eingebauten Tiefpass.
Und wer meint, eine andere Anatomie zu haben, auf den warten die Händler mit entsprechenden Utensilien.

Leider wird durch die Anschaffung dieses Zeugs der Glaube an die andere Anatomie wohl doch nicht bestätigt. Und dann muss zur Selbstbestätigung der Glaube hier im Forum verbreitet werden.
Das finde ich sehr schade!
ossi123
Inventar
#17742 erstellt: 09. Jan 2019, 22:37
Also ich höre mit meinen Lautsprecher und der dazugehörigen Anlage: Musik.

Habe in meiner Kette einen CDP-559ES.
BTT
iwii
Inventar
#17743 erstellt: 10. Jan 2019, 11:58

klausES (Beitrag #17735) schrieb:
PS. Warum sollte ein Ohrenarzt über 20 kHz "testen" wollen. Zudem glaube ich nicht das die dafür ne CD benutzen.
Die haben eher einen Frequenzgenerator. Kann gut sein das dieser mehr als 20 Khz "kann" (was ja kein Problem wäre)
aber ob das gebraucht würde... soweit mir bekannt ist kann kein Erwachsener über ca. 16 kHz hören, im Alter eher noch weit darunter.

Es wird mit einem Tongenerator gemessen. Die Messreihe ist ganz einfach: der Ton wird schrittweise erhöht (jeweils mit zunehmender Lautstärke), bis der Patient dies nicht mehr per Taste quittiert. Dem Arzt ist das "Wollen" dabei ganz egal. Er macht so lange, wie er eine Reaktion bekommt.
Philmop
Stammgast
#17744 erstellt: 10. Jan 2019, 12:04
Aber wer von euch hat sich den schon mal testen lassen? Und vorallem auch Töne über 25khz? Ich denke das ist das allgemeine problem im Internet. Behauptungen geistern Jahre lang durchs Netz und sollen irgendwann wahr sein.
Also bei aller Liebe, ich glaube nicht das das Equipment in der Lage ist diese Töne überhaupt zu produzieren. Also nicht mit den 50€ Kopfhöreren die ein Ohrenarzt im gebrauch hat.

Töne über 20khz sind genauso wichtig wie Töne unter 40hz. Brauchen tut die keiner, ohne sie hört es sich auch nicht falsch an. Oder das man das gefühl hat es fehlt was.
Passat
Moderator
#17745 erstellt: 10. Jan 2019, 12:08
Ich habe hier noch einen alten Schrieb von einem Ohrenarzt.
Da geht die Skalierung nur bis ca. 15 kHz.
Höhere Töne kann der also gar nicht messen.

Grüße
Roman
Philmop
Stammgast
#17746 erstellt: 10. Jan 2019, 12:13
Nur mal so am rande.....

https://www.grenzwis...ang-gedacht20150714/


Ich denke nämlich das der Focus, Wiki kopiert mit seiner Aussage 20hz-20Khz und der Spiegel wieder den Focus usw. Und Wiki hat seinen Eintrag von einem Hals Nasen Ohren Medizin Studenten der das in seinen Büchern von 1935 gelesen hat.
Joe_495
Stammgast
#17747 erstellt: 10. Jan 2019, 13:35
Warum nicht einen digitalen Frequenzgenerator nehmen und die Sony Lautsprecher damit füttern? Dann siehst du doch ob du 25kHz wahrnehmen kannst...
klausES
Inventar
#17748 erstellt: 10. Jan 2019, 14:14
In dem verlinkten Artikel geht es fast ausschliesslich um Infraschall und einer evtl. gesundheitlichen Belastung.
Das dieser für Menschen zwar nicht hör aber wahrnehmbar ist, ist schon länger bekannt.
Was Ultraschall angeht wird nur geschrieben das dies auch erforscht werden sollte.

Ich kann mir gut vorstellen das z.B. für jemanden der nur bis sagen wir mal 15 kHz hören kann,
aber mit 16 kHz länger laut "bombardiert" wird Kopfschmerzen und dergleichen ausgelöst werden kann.
Aber wir reden hier über Musik mit "Anteilen" und nicht über abstruse Dauerpegel jenseits der Hörgrenze bei irgendwelchen geheimen Folterexperimenten.
iwii
Inventar
#17749 erstellt: 10. Jan 2019, 21:57

Philmop (Beitrag #17744) schrieb:
Aber wer von euch hat sich den schon mal testen lassen? Und vorallem auch Töne über 25khz?

Ich hatte schon das Vergnügen. Lies nochmal, wie so ein Test funktioniert.
Philmop
Stammgast
#17750 erstellt: 11. Jan 2019, 09:34
@klausES,

ich habe gelesen das man zwar keine 25Khz Töne mehr direkt hören kann. Aber einen Freqenzunterschied von 23-25Khz wohl sehr wohl hören kann. vorrasgesetzt die Ohren sind noch gut. in einem andern bericht habe ich gelesen das man so hohe Töne wohl auch indirekt teilweiße unbewust auf der Haut spürt.

@iwii,

Es wird ein unterdruck im Gehörgang aufgebaut und ein Ton abgespielt. Wenn das Trommelfell reagiert schwankt der Druck. Wer sich aber mal mit Trägheit einer Luftsäule beschäfftigt wird mir zustimmen das eine Druckänderung durch das Trommelfell bei 25Khz wohl kaum zu messen ist.
Die andere Methode die ich kenne man spielt verschiedene Töne über einen Kopfhörer ab. Der Ton steigt aber nicht an von 20-30.000hz sondern 200Hz dann 500hz dann 1000hz und man soll sagen ob die Töne leiser werden.

Wie gesagt die Aussage "Sie hören nichts mehr über 16Khz" ,kann auch bedeuten die Kopfhörer übertragen nicht mehr oder die Gerätschaften können nicht mehr. Fakt ist das man diese Freqenzen nicht zwingend brauch 95% aller Geräusche in unserem Alltag sind im Bereich von 100-15.000hz.
Das Becken eines Schlagzeuges spielt bei grob 150-200hz hat aber auch kleine Anteile von 1200hz. Lässt man diese weg, ist es immer noch ein Becken. Aber es fehlt etwas an Zeichnung.
iwii
Inventar
#17751 erstellt: 11. Jan 2019, 12:28

Philmop (Beitrag #17750) schrieb:
Es wird ein unterdruck im Gehörgang aufgebaut und ein Ton abgespielt.

Das ist eine Methode, aber nicht wirklich gängig. Die Reaktion des Trommelfells sagt nichts darüber, ob und wie gut das Signal im Gehirn landet und dort verarbeitet wird. Im Normalfall arbeitet der Arzt mit einer subjektiven Messmethode, wo der Patient die Wahrnehmung durch eine aktive Aktion bestätigt. So wird die ganze "Übertragungskette" als System überprüft - und im Rahmen unseres Anwendungsbeispiels das Sinnvollste. Deine beschriebe Methode kommt erst bei der Suche nach Ursachen für einen Hörverlust zur Anwendung oder dann, wenn der Patient nicht in der Lage ist, aktiv zu reagieren.
WBC
Inventar
#17752 erstellt: 13. Jan 2019, 12:54
Ich hab hier eine Dual-test CD aus den 90ern...die lag damals einer "Audio"Ausgabe bei.

So alle 6 Monate hole ich diese hervor und höre mal, wann bei mir Schluss ist mit den Höhen.

Somit kann ich gut den "Niedergang" meines Gehörs nachvollziehen. Die letzte Session bestätigte mir das Ende der Fahnenstange bei 14,5 kHz.
Meine LAG landete - obwohl 10 Jahre jünger als ich - ebenfalls bei 14,5 kHz.
Ihr 13-jähriger Sohn hörte noch 19,5 kHz, der Sack... - mein Neid ist Ihm sicher...

Fakt ist - über 14,5 kHz höre (oder fühle) ich nichts mehr. Das verhindert der Tinitus effizient - der "liegt" nämlich scheinbar dort.
Wie sich das bei höheren Pegeln verhält, vermag ich nicht zu sagen - möchte ja nicht erleben, dass ich bei einem solchen Versuch statt hoher Frequenzen einen zweifachen Knall der Hochtöner vernehme...
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