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Technics SL-1210M5GE Review / Technics 12xx-Stammtisch

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Autor
Beitrag
Hüb'
Inventar
#1 erstellt: 07. Feb 2007, 16:33
Technics SL-1210M5GE Review

Hallo Zusammen!

Ich habe mir vor kurzem diesen Dreher gegönnt und möchte meine Gedanken zu dem Gerät mit euch teilen.

Zunächst mal ein Produktfoto



Ein paar grundsätzliche Überlegungen zum Direktantrieb und zum Technics

Die Aufgabe eines Plattenlaufwerks ist im Grunde genommen eine ganze Einfache: die Platte soll sich mit einer möglichst genauen Geschwindigkeit von 33 1/3 Umdrehungen drehen. Dabei soll das Laufwerk als solches keine Störungen verursachen (oder von außen kommende weitergeben), die über den Tonabnehmer das Signal beeinflussen (vor allem Rumpelstörungen).
Realisiert werden soll dies beim Technics mit Hilfe eines elektromechanisch aufwendigen, quartzgesteuerten Direktantriebs. Ein solcher Direktantrieb ist mittlerweile eine eher exotische Sache, die man wohl nur noch bei DJ-Laufwerken – wie eben den Technics 12er-Modellen – findet. Zum Ende und zur Hochzeit der LP-Wiedergabe, als es sich noch um ein Massenmedium handelte, waren Direktantriebe bei vielen Großserienanbietern (Technics, Yamaha, Denon, Kenwood, ...) gang und gäbe und kamen auch in der professionellen Studiotechnik (z. B. EMT; aber auch Sony) zur Anwendung.
Im High-End-Bereich sind Direkttriebler m. W. nie so richtig akzeptiert worden („die klingen nicht“). Wieso ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, geht es doch nur um die Lösung des oben skizzierten Problems – und dies scheint der Technics bravourös zu meistern. Dies sagen zumindest die Messwerte (Gleichlauf, Rumpeln), die früher durch die Hifi-Zeitschriften geisterten. Aber vielleicht kann hierzu ein erfahrener „Analogie“ sein Wissen beitragen?

Kurzbeschreibung

Ursprünglich als Hifi-Spieler ins Rennen gegangen, kommt der von der Grundkonstruktion her schon mehr als 20 Jahre „alte“ Technics heutzutage vorwiegend als DJ-Dreher zum Einsatz. Dies wohl vorwiegend wegen seiner legendären Robustheit. Nicht unbedingt ein Grund, ihn nicht auch im Home-Bereich zum Einsatz zu bringen...
Der verbaute Tonarm soll angeblich nicht das Gelbe vom Ei sein. Auf mich macht er einen ganz ansprechenden Eindruck.
Der Plattenspieler wird mit umfänglichen Zubehör ausgeliefert, inklusive einer sehr praktischen „Aufsteckschablone“ zur Einstellung von Kröpfung und Überhang.
Die Bedienungsanleitung ist vorbildlich verständlich, enthält aber einige nette Übersetzungsbugs – trotz der langen Zeitspanne, die der Spieler schon am Markt ist.

Aufbau und Justage

Aufbau und Justage gehen ungeheuer schnell von der Hand. Alle relevanten Parameter (inkl. Tonarmhöhe) sind ruckzuck eingestellt. Einzig der Tonabnehmer ist nicht verdrehbar. Hier muss man auf die Künste des jeweiligen Tonabnehmerherstellers vertrauen.
Die isolierenden Füße des Spielers sind in der Höhe justierbar und ermöglichen eine exakt gerade Ausrichtung.

Bedienung, Aufstellung und praktische Gesichtspunkte

Hinsichtlich der Aufstellung ist der Technics ziemlich unkritisch. Dennoch sollte er ein soldies Rack, ein geeignete (Selbstbau- ?)Plattform oder – idealerweise – eine Wandmontage danken.
Bei mir steht er auf einer Schieferplatte, die mit Baummarkttürstoppern und Korkscheiben von einem normalen Holzregal entkoppelt wird.
Die Bedienung des Geräts ist ebenso leicht wie dessen Justage und Ersteinstellung.
Wenn man „high-endige“ Konzepte gewohnt ist, wird man sich über das blitzartige Erreichen der Solldrehzahl des Plattentellers zunächst wundern – und dann freuen.
Auch die Feineinstellung der Tellerdrehzahl via eingebauter Stroboskoplampe ist ein sehr praktisches Feature, dass es andernorts teuer im Zubehörhandel zu bezahlen gilt.
Die Geschwindigkeitsumstellung von 33 1/3 auf 45 Umdrehungen/Min. erfolgt einfach per Tastendruck. Ebenfalls sehr praktisch, selbst wenn man die 45 Umdrehungen lediglich zum dranhalten der Carbonbürste benötigt.
Der einfache Headshell-Wechsel via SME-Anschluss ist eine ebenfalls nicht zu verachtendes Ausstattungsmerkmal, wenn man mit verschiedenen Systemen hören möchte.

Klang

Das klangliche Ergebnis hängt natürlich entscheidend vom montierten Tonabnehmer ab. In meinem Fall ist es ein Ortofon MC 30 super, dass allein mehr kostet als der gesamte Technics (inkl. Arm ;)).
Ich habe den Technics nur mit diesem System gehört, kann also nicht sagen, wie weit man ihn mit noch höherwertigeren Systemen „kitzeln“ kann.
Diese Kombi gefällt mir aber ganz ausgezeichnet. Sehr gut auflösend, räumlich, mit dem nötigen Bassdruck, wenn die jeweilige Scheibe es hergibt. Auch schwieriges Material wie Oratorien oder Opern meistert der MC 30 bestückte Technics ganz hervorragend!
Der Technics macht jederzeit Spaß an der analogen Musikwiedergabe und animiert dazu, Scheibe um Scheibe aufzulegen.

Tuningmöglichkeiten

Hier bietet sich ein recht weites Feld. Extremisten könnten über den recht aufwändigen Austausch des Arms nachdenken. Auch die mitgelieferte Gummi-Auflagematte bietet Experimentiermöglichkeiten. Das Naheliegenste wäre der Austausch gegen eine Leder-, Filz- oder Korkmatte.
Der Austausch der original Technics-Headshell gegen (vermeintlich) „bessere“ Modelle (Clearaudio, Audio Technica, etc.) ist ebenfalls überlegenswert.
Weiterhin ließe sich das Anschlusskabel oder gleich die ganze Innenverkabelung austauschen.
Ein Auflagegewicht wäre ebenfalls eine Option. Ich persönlich würde ein solches aber nicht verwenden, um das Lager nicht unnötig stark zu belasten. Als Alternative käme die leichte und preiswerte Clever Clamp von Clearaudio in Frage (z. B. hier).
Was man davon zum Ansatz bringt, hängt natürlich vom individuellen Spieltrieb des Einzelnen ab. Ich persönlich kann mit der vorhandenen Grundausstattung allerbestens leben – sogar mit der Gummiauflage.

Fazit

Für mich ein ganz eindrucksvolles Produkt!
Perfekte Verarbeitung (wie sie in dieser Konstanz und Reife nur ein Großserienhersteller zu diesem Preis bieten kann), exzellente Klangqualität und echte Plug&Play-Eigenschaften führen zu einem gnadenlos guten Preis-/Leistungsverhältnis!
Der Technics ist sicher eine der attraktivsten Offerten des Marktes. Schade nur, dass dieses Gerät unter dem Aspekt der hochwertigen Musikwiedergabe so wenig Ernst genommen wird.
Mein Tipp: wer einen „endgültigen“ Plattenspieler kaufen will, sollte sich den Technics zumindest einmal näher anschauen, ihn vielleicht sogar zum Vergleichshören mit zum High-End-Händler des geringsten Misstrauens schleppen – vielleicht führt das zu völlig unerwarteten Erkenntnisse und man kann das gesparte Geld in den Tonabnehmer, die Plattensammlung und eine Plattenwaschmaschine stecken und sich dann genüsslich der analogen Sorglosigkeit hingeben.

Quellen

www.hifi-forum.de
www.analog-forum.de (jeweils „Technics 12“ in die Suche eingeben; fördert jede Menge Threads zu Tage)
Technics Produktseite

Hier noch ein paar (schlechte) Originalbilder






Ergänzungen, Kritik und Anregungen, Tipps und Hinweise, eigene Erfahrungen – alles jederzeit willkommen! Vielleicht kann man aus diesem Posting auch einen Technics 12er-Stammtisch machen?


[Beitrag von Hüb' am 09. Mai 2007, 05:24 bearbeitet]
ruhri
Stammgast
#2 erstellt: 07. Feb 2007, 23:00
Hallo Hüb,

ich habe mich über die Haube und Scharniere gewundert. Ich dachte der M5 käme ohne?

Grüße

Ruhri
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 08. Feb 2007, 05:27
Hallo Ruhri,

der Spieler kommt mit Haube aber ohne Scharniere.

Grüße

Frank
pha
Stammgast
#4 erstellt: 08. Feb 2007, 07:40
Hallo Frank!

Wie vergleicht sich der Technics denn mit Deinem Musica Nova?

Grüße,
Peter
majordiesel
Stammgast
#5 erstellt: 08. Feb 2007, 10:04
guten morgen!
genau diesen plattenspieler nenne ich auch mein eigen, allerdings mit einem ortofon vinylmaster red. klanglich meines erachtens super. und exakt aufgrund seiner plug´n´play-fähigkeiten hab ich mir ihn überhaupt zugelegt.
oh, wie hab ich mich schon mit anderen analogies gestritten über diesen player, sei es im analog-forum oder sonst wo... immer dieses lächelnde "das ist doch ein dj-plattenspieler, ne??" da krieg ich hörner! ich bin der festen überzeugung das der 1210er in einer reihe mit drehern zu nennen ist die locker das doppelte kosten. und wenn der dreher nicht in so hohen stückzahlen hergestellt würde wäre er erstens um einiges teurer und zweitens von der analogen welt mehr geliebt als einer der wahrscheinlich besten direktantriebler!
einen stammtisch fänd ich super wenn ihr nicht allzuweit weg wohnt! komme vom rand des ruhrgebiets!
analoge grüße
markus
synth66
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Feb 2007, 10:47
Hallo Hüb',

sehr schöner Bericht!

Ich nenne auch einen Technics mein eigen, allerdings "nur" die Basis-Version 1200 MK II. Die grundlegende technische Ausstattung dürfte die selbe sein.

Auf die blaue Beleuchtung und den größeren Pitch-Bereich kann ich verzichten, da ich den Plattenspieler ausschließlich zu Hause einsetze. Einziges Argument für den teureren MK5er wäre die (angeblich) bessere Tonarmverkabelung gewesen. Hier bin ich mir allerdings nicht sicher, ob ich das wirklich wahrnehmen würde.

Ich habe am Technics inzwischen folgende Tonabnehmer (in dieser Reihenfolge) probiert:
Ortofon OMB 10, Shure M97xE, Denon DL 103

Nach jahrelanger Abstinenz war ich froh, mal wieder Platten hören zu können. Mit dem Ortofon habe ich allerdings nicht lange Spaß gehabt. Nach anfänglicher Freude, dass Musik aus dem Spieler kommt, nervt das System doch recht schnell: Aufdringlich, laut, unpräzise.Das Ortofon OMB 10 ist deshalb recht schnell wieder rausgeflogen.

Weiter gings mit dem Shure. Gegenüber dem Ortofon ein Quantensprung.Präzise, Bass-stark, allerdings wartet man zuweilen etwas auf die Höhen. Ich hatte bei dem Shure mit Kanalungleicheiten zu kämpfen, da offensichtlich der Nadelträger nicht 100 % gerade war. Hier würde ich mir eine Azimuth-Verstellmöglichkeit wünschen. Die entsprechenden Headshells sind mir aber (noch) zu teuer.

Als nächstes kam das Denon. Auch hier eine Verbesserung,vor allen Dingen in den Höhen allerdings nicht so deutlich wie zwischen Ortofon und Shure.Das Denon ist aufgrund der Rundnadel ein sehr gutmütiges System für nahezu alle Musikrichtungen.

Eigentlich sollte ich es jetzt dabei belassen, aber wenn man mal angefangen hat, packt es einen und man sucht ständig nach Verbesserungen. Ich kann nicht genau eingrenzen, was mich wirklich gestört hat, aber ich wollte etwas neues ausprobieren.

Aktuell läuft jetzt ein Benz Micro Gold MC-System in einer Coral-Headshell an dem Technics und damit bin ich jetzt schon seit längerem rundum zufrieden. Zwar klingt das System in der Einspielzeit relativ harsch aber inzwischen läuft es sehr rund. gegenüber dem Denon nochmal leichte Verbesserungen hinsichtlich Auflösungsvermögen, Brillianz (Höhen) und Kanaltrennung.

Diese Ausstattung wird erst einmal so bleiben, allerdings habe ich mir fest vorgenommen, wenn die Finanzministerin mal wieder mitspielt, noch ein paar Systeme auszuprobieren. So würde ich gerne mal das hochgelobte Ortofon Nr. 2 hören. Aufgrund Hübs Berichts scheint auch das Ortofon MC 30 Super ein interessanter Kandidat zu sein. In der Endausbaustufe stelle ich mir derzeit ein Benz Ace vor. Dann ist für mich allerdings eine Preisgrenze erreicht, die ich nicht mehr überschreiten möchte. Alles darüber wäre für mich persönlich Overkill.

Viele Grüße.

synth66.
SmartAss
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Feb 2007, 11:09
Hallo Frank,

schöner Bericht über einen "Klassiker", der in dieser Variante auch immer noch auf meiner Wunschliste steht. "High End" hin oder her...(Platz müsste her )

Hierzu mal 'ne Frage:

Welchen Qualiätseindruck macht der "Klavierlack"?
Ist das echter Lack oder hochglänzender Kunststoff?

Macht der einen kratzfesten Eindruck ? Zieht der stark Staub an (statische Aufladung)?

Grüße
Gerd
Jazzy
Inventar
#8 erstellt: 08. Feb 2007, 12:31
Hi!
Ah,endlich!Ein überfälliger Thread.Mein Werdegang war folgender: los ging es mit einem Thorens TD280 mit OMB5,welches rasch einem Linn K5 weichen musste.Dem folgte dann ein TD 2001 mit Grado-System.Damit war ich lange glücklich.Aber analog schlief dann doch ein.Durch Jürgen Egger von ImageHiFi wachte ich auf: der 1210er musste es wohl sein!Ich holte in her,baute ein Denon DL 103 ein,und wow!Das wars,der Spaß war wieder da.Aber auch meine geliebte Klassik und Chormusik wurde wunderbar reproduziert,herrlich!Ein Wandboard sollte man dem 1210er aber schon gönnen.@Hüb: wie unterscheidet sich der M5G vom mk2,auch preislich? Ich würde auch beim Tonabnehmer noch gerne bis zu einem Rondo Red oder DL 103R hochrüsten.Aber erstmal muss eine bessere Phonostage her.
dustdevil
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Feb 2007, 15:28

SmartAss schrieb:
Hallo Frank,

schöner Bericht über einen "Klassiker", der in dieser Variante auch immer noch auf meiner Wunschliste steht. "High End" hin oder her...(Platz müsste her )

Hierzu mal 'ne Frage:

Welchen Qualiätseindruck macht der "Klavierlack"?
Ist das echter Lack oder hochglänzender Kunststoff?

Macht der einen kratzfesten Eindruck ? Zieht der stark Staub an (statische Aufladung)?

Grüße
Gerd


Zuallererstmal: Schöner Bericht, der wirklich langsam mal überfällig war.
Ich hatte auch schon ein paarmal mit dem Gedanken gespielt, dem Technics M5G seine wohlverdiente Huldigung zukommen zu lassen,
scheiterte dann aber doch immer wieder am mangelnden Mut meinerseits, das hier in diesem elitären Rahmen von Analogverrückten, vorstellen zu können und dann wieder nur belächelt zu werden.
Der Technics ist kein Discoplattenspieler!
Er wird nur im Discobereich eingesetzt, weil er so robust ist, und als einer der wenigen Player diese enormen Belastungen im DJ Bereich überhaupt standhält.
Deswegen stoße ich jetzt und hier ins gleiche Horn des Thredstarters und unterschreibe o.a. Bericht zu 100%.

Der Spieler kann auch mühelos allerfeinstes HIFI.

Kurz zum Finish:
das ist meiner Meinung nach gar kein Klavierlack.
Es ist wohl eher ein hochglänzender Kunststoff, in den kleinste Glitzerpartikel eingearbeitet sind.
Macht bei direkter Sonneneinstarahlung oder punkuiertem Licht einen kleinen, aber feinen, schön anzusehenden Glitzereffekt.
Mit erhöhter statischer Aufladung hatte ich noch nie zu kämpfen, im Gegenteil die Oberfläche ist sehr pflegeleicht und Staub sammelt sich nicht mehr oder weniger, als auf allen anderen Flächen auch.
Kratzer hab ich auch noch keine reinbekommen...hab es aber auch noch nicht wirklich versucht
Hüb'
Inventar
#10 erstellt: 08. Feb 2007, 18:31
Hi!

Schön, so viel positive Resonanz auf einen Beitrag zu bekommen!
Wäre klasse, wenn wir diesen Thread an Leben erhalten könnten.

Zu den an mich gerichteten Fragen:

pha schrieb:
Wie vergleicht sich der Technics denn mit Deinem Musica Nova?

Ein direkter Vergleich fällt naturgemäß schwer, da der Musica Nova (RIP) Piano Forte mit einem SME 3009 Improved bestückt ist, der über ein festes Headshell verfügt.
Vielleicht spielt der Musica Nova einen tick dynamischer. Allerdings treten mit ihm Störgeräusche auch stärker in den Vordergrund.
Ich persönlich bin der Ansicht, dass man mit dem Technics sehr gut und sehr zufrieden Musik auf hohem Niveau genießen kann.
Natürlich hat ein fettes Masselaufwerk (oder auch ein schöner Vintage-Dreher) optisch andere Reize zu bieten.

majordiesel schrieb:
ich bin der festen überzeugung das der 1210er in einer reihe mit drehern zu nennen ist die locker das doppelte kosten. und wenn der dreher nicht in so hohen stückzahlen hergestellt würde wäre er erstens um einiges teurer und zweitens von der analogen welt mehr geliebt als einer der wahrscheinlich besten direktantriebler!

Das sehe ich genauso.

majordiesel schrieb:
einen stammtisch fänd ich super wenn ihr nicht allzuweit weg wohnt! komme vom rand des ruhrgebiets!

Ich meinte eher einen virtuellen Stammtisch und wollte diesen Thread als feste Institution für Fragen und Diskussionen rund um die Technics 12er-Modelle ins Leben rufen. Interesse scheint ja vorhanden.
Mir persönlich fehlt leider die Zeit für einen Real-Life-Stammtisch.

synth66 schrieb:
Aktuell läuft jetzt ein Benz Micro Gold MC-System in einer Coral-Headshell an dem Technics und damit bin ich jetzt schon seit längerem rundum zufrieden. Zwar klingt das System in der Einspielzeit relativ harsch aber inzwischen läuft es sehr rund. gegenüber dem Denon nochmal leichte Verbesserungen hinsichtlich Auflösungsvermögen, Brillianz (Höhen) und Kanaltrennung.

Das Benz habe ich ebenfalls. Wirklich ein sehr gutes System. Ich sollte mir ein 2. Headshell besorgen (zumal die Auflagekraft ganz ähnlich ist, wie bei meinem Ortofon, und der Aqvox-Pre sich automatisch auf das System "einstellt").

synth66 schrieb:
In der Endausbaustufe stelle ich mir derzeit ein Benz Ace vor. Dann ist für mich allerdings eine Preisgrenze erreicht, die ich nicht mehr überschreiten möchte. Alles darüber wäre für mich persönlich Overkill.

Das kann ich verstehen. Schließlich ist ein (MC-)TA ein Verschleißteil. Meine persönliche Schmerzgrenze lag beim Preis des MC 30 Super.

SmartAss schrieb:
Welchen Qualiätseindruck macht der "Klavierlack"?
Ist das echter Lack oder hochglänzender Kunststoff?

Macht der einen kratzfesten Eindruck ? Zieht der stark Staub an (statische Aufladung)?

Dazu wurde zwar schon was geschrieben, dennoch hier mein Eindruck:
Echtem Klavierlack kommt die Ausführung des Technics ehrlich gesagt nicht so nahe. Ich hatte mir eine etwas wertigere Oberfläche versprochen. Es scheint sich um einen Kunststofflack zu handeln. Er ist etwas gesprenkelt, was auf den Bildern nur schlecht zu erkennen ist. Im Nachinein hätte ich wohl doch eher zu einer der beiden Originalausführungen gegriffen. Aber irgendwie hat mich die "Angeberversion" (Zitat Jürgen Egger) auf den WWW-Bildern am meisten angesprochen.
Besonders staubanziehend scheint die Oberfläche nicht zu sein. Auch eine erhöhte Kratzeranfälligkeit scheint nicht gegeben. Du verstehst aber sicher, wenn ich intensivere Versuche in dieser Richtung unterlasse.

Jazzy schrieb:
@Hüb: wie unterscheidet sich der M5G vom mk2,auch preislich?

Weiß ich ehrlich gesagt nicht so genau.
Schau doch mal auf die ganz oben verlinkte Technics-/Panasonic Seite. Oder bei
www.thomann.de
www.elevator.de
www.deejayladen.com

Vielleicht noch einen Satz zu meiner Plattenspielerhistorie:
Einem nicht weiter vertiefenswerten Pioneer-Plastikgeschoss folgte irgendwann ein Systemdeck I (Rega-ähnlich; mit RB 250), dann ein gebrauchter Townsend Elite Rock vom Ende der 80er (ebenfalls mit dem Rega RB 250) und darauf der Musica Nova, der jetzt wieder in seiner feudalen Holzkiste Platz genommen hat ;).

Den "Testbericht" in der Image Hifi von Jürgen Egger finde ich übrigens sehr empfehlenswert. Er war mit ein Grund, warum ich diesen Plattenspieler ins Auge gefasst habe.

Gekauft habe ich meinen Technics übrigens bei "Elevator" zum Preis von 619,- € Anfang des Jahres. Dort hatte man seinerzeit 30 Stück am Lager. Im Moment ist er wieder nicht lieferbar.

Viele Grüße

Frank
majordiesel
Stammgast
#11 erstellt: 08. Feb 2007, 20:09
da hat mich wieder die lust auf alkohol getrieben;) ! aber ein virtueller stammtisch ist auch gut...kann ich ja auch bei trinken
zum thema systeme: ich bin auch auf der suche nach systemen und wie ich den 1210er ausreizen kann. ich hab als vorstufe den aqvox erst seit einigen wochen, muß aber sagen das der ci-betrieb mit dem 1210er nicht wirklich funktioniert, da doch ein sehr starkes brummen mit den adaptern auftritt. zum symmetrischen betrieb, der ja für die ci-funktion essentiell ist, sollte man die komplette verkabelung ändern und das hab ich mich noch nicht getraut, mach ich aber möglicherweise irgendwann. bis dahin spielen erstmal hochwertige mm-systeme eine rolle, vielleicht goldring oder grado (letzteres soll nicht so gut an schwereren tonarmen sein). oder high output-mc´s, da weiß ich aber nichts genaues, weil die werden von der analogen welt auch nicht gemocht ;). für tips für systeme bis 300 euro wär ich sehr dankbar, hier bei unserem stammtisch!
prost!!
markus
Hüb'
Inventar
#12 erstellt: 08. Feb 2007, 20:42
Hi!

Ich bin noch nicht zum anlöten von XLR-Stecker gekommen, habe also ebenfalls die Adapter dran. Funktioniert bei mir brumm- und problemlos. Hast Du das Erdungskabel angeschlossen?

Systemtipp in der Preisklasse: dann wohl das schon genannte Benz Micro MC Gold.

Grüße

Frank
Jazzy
Inventar
#13 erstellt: 08. Feb 2007, 20:44
Hi!
Ja,ich denke,das wir das hier schon am Laufen halten werden!Habe soeben ein paar nette Platten gehört,Mozart auf Eterna,Händels Messias und Scarecrow von Mellencamp.Wilde Mischung,ich weiß;-),hat aber Spaß gemacht.Immer wieder erstaunlich,was das günstige DL 103 und die billige Project Phonobox mk2 abliefern!IMHO jedenfalls besseres als der TD2001 mit Goldring 1022GX.Da ging mir doch auf die Dauer was ab.Ein Lehmann Statement für 300,- wäre eine Überlegung.Ich zahlte übrigens 455,- für den 1210mk2 beim Conrad hier in München.Über das super Handling des Technics braucht man ja eigentlich nichts mehr schreiben: Hauptschalter an,Starttaster gedrückt,schon läuft er.Beim Stoppen dasselbe: kein nachlaufen.Desweiteren braucht man keine Tonabnehmerwaage,da die Skalierung perfekt stimmt.AS stimmt auch ziemlich gut,etwas niedriger muss man sie justieren.Das stabile 12,5kilo-Chassis ist auch nicht von schlechten Eltern.Da mag ich doch keinen 4kg-Rega....mit MDF-Tellerchen.
Hüb'
Inventar
#14 erstellt: 08. Feb 2007, 20:59
Hi!

Ich höre ja fast ausschließlich Klassik (verfüge über irgendwas zwischen 3.000 und 5.000 Scheiben; habe da den Überblick verloren) und das "geht" alles ganz wunderbar mit dem Technics. Egal ob Sinfonisches, Kammermusik, Opern, Klavier solo.

Grüße

Frank


PS: JC natürlich auch...
Jazzy
Inventar
#15 erstellt: 08. Feb 2007, 21:19
Hi!
Ja,mein Problem war,das der Thorens den "Bachtest" nicht bestanden hat.Eine kritische Eterna-Scheibe,welche auch schlechte Boxen zuverlässig entlarvt.
majordiesel
Stammgast
#16 erstellt: 08. Feb 2007, 21:23

Hüb' schrieb:
Hi!

Ich bin noch nicht zum anlöten von XLR-Stecker gekommen, habe also ebenfalls die Adapter dran. Funktioniert bei mir brumm- und problemlos. Hast Du das Erdungskabel angeschlossen?

Systemtipp in der Preisklasse: dann wohl das schon genannte Benz Micro MC Gold.

Grüße

Frank
:prost

mensch hüb! diese erdungskabelgeschichte ist auch zu mir ins sauerland durchgedrungen
es scheint auf jeden fall ein erdungsproblem vorzuliegen (brummen wird deutlich leiser wenn ich meine hand auf den aqvox auflege, ich weiß das klingt esoterisch:) ), vielleicht ist es doch ein reparaturfall. oder das billigheadshell mit ebenso billig-kabel lässt das gerät brummen, keine ahnung. aber das benz steht auf meine liste ohnehin schon ganz oben!
majordiesel
Stammgast
#17 erstellt: 08. Feb 2007, 21:25
im übrigen ist der 1210er NICHT symmetrisch wie auf der aqvox-seite behauptet: mehrere techniker des hauses panasonic bestätigten mir dies. wenn der 1210er symmetrisch laufen soll dann muß die komplette verkabelung vom system bis in den pre-amp symmetrisch umgestellt werden!
viele grüße
markus
HiFi_Addicted
Inventar
#18 erstellt: 08. Feb 2007, 22:28
Hallo Frank.

Wieviel Luft hast du den mit dem MC 30 noch nach hinten bei den Langlöchern des Headshells? Bzw wieviel Material ist da was man wegnehmen könnte? Vieleicht passt ja das zu Große van den Hul Grashopper IV auf den 1210er.
@ Markus

Bei Aqvox wundert mich gar nix mehr. Ich hab mich Monatelang mit Brummen geplagt das erst weg ist seit ich die Erdung gekappt habe.

MfG Christoph
majordiesel
Stammgast
#19 erstellt: 08. Feb 2007, 22:46

HiFi_Adicted schrieb:

@ Markus

Bei Aqvox wundert mich gar nix mehr. Ich hab mich Monatelang mit Brummen geplagt das erst weg ist seit ich die Erdung gekappt habe.

MfG Christoph

und wie hast du das gemacht? bei mir ist das brummen bei sehr starker verstärkung: dl 103 bei 1kohm und gain wie in der beschreibung empfohlen +20db. alles rca natürlich. dies hab ich versucht da das brummen im ci-betrieb, also mit den aqvox-adaptern, noch stärker war. nervt mich schon ein wenig, wenn dieser amp nicht bei mm schon so gut klingen würde...
aber wir schweifen vom thema ab
ich hab mir neue boxen zugelegt (lest euch wenn ihr lust habt meinen erfahrungsbericht durch) und der dreher zeigt noch einmal mehr was ihn ihm steckt: je besser die aufnahme desto besser ist der klang (natürlich )bei der von image hifi herausgebrachten 45er bert kaempfert war ich schlicht sprachlos!
grüße markus
HiFi_Addicted
Inventar
#20 erstellt: 08. Feb 2007, 22:53
Ich hab ein Kaltgerätekabel abgezwickt und einen neunen Stecker drauf gemacht und vergessen den Gelb/Grünen wieder anzuschließen.....Ist aber verboten. Vorteuschen einer Schutzmaßnahme und nach schlimmer das entfernen einer Schutzmaßnahme.

Ich habe an meinem Project symetrische Phonokabel dran gebaut da brumt nix obwohl die durch einen Haufen aus Steckernetzteilen verlaufen. Nur wenn der Stecker dort zu leigen kommt wo Hot und Cold signal weiter von einander entfernt Transportiert werden.

Ich würde auf jeden fall an deiner Stelle auf ein symetrisches Kabel umbauen und nicht mit dem Adapter Pfuschen. Wenn du ein Coax Kabel hast ist das eine Mittlere Katastrophe wenn das Cold Signal im Schirm läuft. Verdriller klingeldraht hat da schon eine bessere Störungsunterdrückung.

MfG Christoph
Hüb'
Inventar
#21 erstellt: 09. Feb 2007, 06:15

majordiesel schrieb:
mensch hüb! diese erdungskabelgeschichte ist auch zu mir ins sauerland durchgedrungen

Bei diesen entlegenen Gefilden weiß man ja nie...

Zwischen dem Boden des MC 30 und der Plattenoberfläche ist bei aufgesetzter Nadel noch ca. ein knapper MM Platz.
Wie viel man mit der Tonarmhöhenverstellung noch herausholen kann, kann ich auf die Schnelle leider nicht überprüfen.

Ich habe mit dem Aqvox bei Anschluss über die Adapter keinerlei Probleme. Es klingt hervorragend.

Ich bin in den nächsten Tagen nur ganz sporadisch "on", so dass ich mich erst ab dem 22./23. hier wieder melden kann.

Keep on rocking!

Grüße

Frank
outis
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 09. Feb 2007, 09:23

Hüb' schrieb:
Ich sollte mir ein 2. Headshell besorgen (zumal die Auflagekraft ganz ähnlich ist, wie bei meinem Ortofon, und der Aqvox-Pre sich automatisch auf das System "einstellt").

Hallo,

was habe ich mir denn darunter vorzustellen (automatische Anpassung)? Der Phonopre kann doch nicht mechanische Fehljustierung ausgleichen? Verwirrt...

Noch 'ne Frage: Im Zubehörsegment gibt's ein Massekabel. Ist das erforderlich, um statische Aufladung zu verringern? Wo wird das Teil ggf. wie am Player befestigt? Die Frage, warum man sowas nachrüsten muss und nicht ab Werk mitbekommt, stelle ich wohl besser Technics.
synth66
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 09. Feb 2007, 09:39
Hallo outis,

bei der "automatischen Anpassung" des Aqvox geht es nicht um die Justage. Überhang, Kröpfung, VTA und Konsorten musst Du weiterhin selbst einstellen.

So wie ich das verstanden habe, ist der Aqvox (allerdings nur im symmetrischen Betrieb) in der Lage, die Impedanzanpassung für MC-Tonabnehmer automatisch einzustellen.

Hier hätte ich auch mal eine Frage dazu:

Ich betriebe mein Benz Micro Gold am Trigon Vanguard 2 meist mit einer Einstellung von 1 kOhm bzw. 1,7 kOhm. Nun gibt es aber einige Scheiben, die gefallen mir besser wenn ich mit der Impedanz auf 200-400 Ohm runtergehe. Andere Platten klingen erst mit der höchstmöglichen Einstellung von 47 kOhm richtig gut.

Nach welchen Kriterien sucht der Aqvox die Impedanz aus ? Kriegt man irgendwie raus, welche Impedanz er einstellt ? (Das würde mich insbesondere mal für das Benz interessieren)

Kann man diese automatische Anpassung auch ausschalten, oder ist man auf Gedeih und Verderb dem Aqvox "ausgeliefert"?

Viele Grüße.

synth66.
majordiesel
Stammgast
#24 erstellt: 09. Feb 2007, 10:09

outis schrieb:

Hüb' schrieb:
Ich sollte mir ein 2. Headshell besorgen (zumal die Auflagekraft ganz ähnlich ist, wie bei meinem Ortofon, und der Aqvox-Pre sich automatisch auf das System "einstellt").

Hallo,

was habe ich mir denn darunter vorzustellen (automatische Anpassung)? Der Phonopre kann doch nicht mechanische Fehljustierung ausgleichen? Verwirrt...

Noch 'ne Frage: Im Zubehörsegment gibt's ein Massekabel. Ist das erforderlich, um statische Aufladung zu verringern? Wo wird das Teil ggf. wie am Player befestigt? Die Frage, warum man sowas nachrüsten muss und nicht ab Werk mitbekommt, stelle ich wohl besser Technics. ;)

also am 1210er selber ist selbstverständlich ein erdungskabel dran, was es aber mit deinem massekabel aufsich hat da bin ich überfragt. ich finde auch garnicht genau was du meinst! könntest du den link hier mal reinstellen?
auch was das lef-prinzip des aqvox anbelangt wird dir die internetseite von aqvox besser auskunft geben.
viele grüße
markus
p.s.: was habt ihr für erfahrungen mit headshells anderer firmen gemacht? ich suche verzweifelt die coralpro plus headshell, mehr traue ich mich nicht auszugeben, oder sollte ich?
outis
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 09. Feb 2007, 10:18

majordiesel schrieb:
könntest du den link hier mal reinstellen?
Sory - ich meinte auch dieses Erdungskabel. Ist dann wohl einfach nur ein Ersatzteil.
majordiesel
Stammgast
#26 erstellt: 09. Feb 2007, 11:12
jep! ist ein ersatzteil, da das installierte erdungskabel auch mal abreissen kann, allerdings nur von dj´s die viel unterwegs sind. ansonsten erfüllt es seinen zweck hervorragend!
wie siehts mit headshells anderer firmen aus? hat jemand erfahrung??
synth66
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 09. Feb 2007, 12:01
Hallo majordiesel,

ich benutze diese Coral-Headshell und bin damit sehr zufrieden. Aber offensichtlich ist sie inzwischen tatsächlich schwierig zu beschaffen. Bei "Die Nadel", wo ich sie seinerzeit gekauft habe, ist sie derzeit nicht verfügbar. Sie ist relativ schwer, der Technics-Arm hat aber damit überhaupt kein Problem.

Erfahrungen mit Headshells anderer Hersteller habe ich leider nicht.

Als Endausbaustufe würde ich für mich die "Headshell One" von phonotools ansehen (53 Euro sind mir allerdings derzeit eigentlich zuviel). Das gleiche Modell wird bei "Die Nadel" als Jelco High-End-Line angeboten, für 15 Euro mehr (Frechheit!). Ich bin mir allerdings relativ sicher, dass die Unterschiede nur marginal ausfallen werden. Der entscheidende Fortschritt der "Headshell One" gegenüber der bisherigen Lösung ist allerdings, dass sie eine Azimuth-Verstellmöglichkiet aufweist.

Sehr gut am Technics würde sich wohl auch die Clearaudio-Stability machen, aber das ist nun wirklich Overkill. Das würde ich nur machen, wenn ich sonst nicht wüsste, wofür ich mein Geld ausgeben könnte.

Viele Grüße.

synth66.
cucun
Inventar
#28 erstellt: 09. Feb 2007, 12:23
tja dann reih ich mich mal in die reihe der technics besitzer ein. ich hab das älteremodel den 1210er mk2. war für mich der einzigste plattenspieler der in frage kamm aufgrund seiner robustheit und verbreitung. das einzige was vielleicht nichtmehr ganz zeitgemäß ist, ist der geringe pitchberreich.

als system benutze ich ein ortofon concorde pro. zum klang kann ich leider nicht viel sagen da ich noch keinen vergleich gehört hab
aalreuse
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 09. Feb 2007, 16:00
Hallo,

das die 1200er Technics bei den Analogfreaks, die auf Transrotor, Scheu und ähnliches schwören, wohl künstlich unterbewertet werden ist bekannt. Muss ja so sein, sonst hätten die genannten Hersteller mit ihren überteuerten Geräten ja auch keine Existenzberechtigung.

Aber mal ganz ehrlich, was ist von den Nachbauten von Reloop, Omnitronik usw. zu halten. Sind die wirklich soviel schlechter als die Dreher von Technics? Auch würde mich interessieren wer hier wen nachbaut. Mal ganz ketzerig. Sind die Technics nicht in Wahrheit nur Reloops mit anderem Etikett und man bezahlt lediglich einen erheblichen Namenszuschlag?

Gruß
aalreuse
synth66
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 09. Feb 2007, 16:37
Nachbau oder Nichtnachbau:
Ich weiß nicht, wie lange es die Firma Reloop schon gibt, aber der Technics wird in seiner heutigen Form (mit ganz kleinen Abwandlungen) bereits seit Anfang der 80er Jahre gebaut.

Technische Ausstattung:
Die Technics-Nachbauten (ich nenn' sie jetzt einfach mal so) haben sicherlich bei der Technik - insbesondere was den Antrieb (Stichwort High Torque) angeht - aufgerüstet. Dies ist aber für den Heimgebrauch irrelevant.

Gesamteindruck:
Das lässt sich mit einem Wort erschlagen: Anfassqualität. Wer jemals einen Technics 12xx bedient hat, weiß dass sämtliche Reloops, Omnitronics, Vestax, numarks und wie sie alle heißen, sich dagegen anfühlen wie klappriges Spielzeug.

Viele Grüße.

synth66.
aalreuse
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 09. Feb 2007, 17:07
Hallo,

ich schau mir oben Hübs Technics und hier den Omnitronic DD2220 an. Auf mich wirkt der Omni genauso solide verarbeitet wie der Technics und mit einem Gewicht von 12 kg ist Omni bestimmt keine billige Plastikschüssel. Also dein Argument mit der Anfaßqualität zieht nicht so ganz. Hier kann der Qualitätsunterschied, der den Mehrpreis des Technics rechtfertig, nicht liegen.

Gruß
aalreuse
synth66
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 09. Feb 2007, 17:31
Anfassqualität kommt von Anfassen. Damit meinte ich nicht Bilder vergleichen.

Geh' mal in einen Markt, in dem beide Player aufgebaut sind und spiel' mit den Bedienelementen (Ein-/Aus-schalter, Geschwindigkeitsumschaltung,Nadelbeleuchtung, Tonarm/-lift/-höhenverstellung, Pitch).

Dann wirst Du verstehen, was ich meine...

Viele Grüße.

synth66.
aalreuse
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 09. Feb 2007, 17:37
Hallo,

du wirst lachen, das hab ich schon hinter mir. Ich stehe wirklich vor dem Rätsel warum der Technic so viel teuer ist.

Gruß
aalreuse
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 09. Feb 2007, 17:43
Hallo!

@aalreuse

Ein großer Teil des Tonarmes bei dem Omnitronic ist aus Kunststoffteilen , da ist beim Technics Metall verarbeitet. Der Antrieb des Omnitronic ist völlig anders aufgebaut als der des Technics, der Teller des Technics stellt ein Teil des Antriebs dar während der Omnitronic einen sehr viel leichteren, aufgesetzten Teller hat. Ich selbst kenne beide Laufwerke aus eigener Anschauung und würde den Technics vom Technischen Standpunkt her jederzeit vorziehen. Viele Detaillösungen sind einfach besser und stabiler realisiert. Selbst besitze ich keinen SL-12xx (mehr) da ich insgesamt fünf Technics Vintage Direktläufer besitze die mir Optisch und Haptisch einfach mehr zusagen, allerdings ist die Technik im wesentlichen die gleiche. Die beim Omnitronic realisierte Technik besitze ich ebenfalls, sie wurde damals von anderen Herstellern favorisiert, z.B. von Dual, Hitachi und auch Micro-Seiki.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Feb 2007, 17:45 bearbeitet]
majordiesel
Stammgast
#35 erstellt: 09. Feb 2007, 18:41
und ich kann dazu beisteuern das ich von einem technics-nachbau, einem reloop, auf das "original" umgestiegen bin. die unterschiede sind in der anfassqualität, in der qualitativen bauweise an sich sowie in der hörbaren qualität enorm. also tatsächlich wie tag und nacht! der reloop war fürchterlich abgeschirmt(brummgeräusche ab 11uhr-einstellung) und plastik wohin das auge sieht während mein technics den eindruck vermittelt das man ihn aus dem fenster schmeißen kann und er unten weiterspielt und der sound? brummgeräusche seitens des drehers nicht vorhanden und ich höre grad eine deutsche grammophon-aufnahme von mozarts klavierkonzert. das treibt einem tränen in die augen
analoge grüße
markus
cucun
Inventar
#36 erstellt: 09. Feb 2007, 19:27
zu reloop und co kann man sagen das diese schon ihre gewissen vorteile haben. technics steht halt in jeder disco rum und wird am meisten gebraucht. aber reloop, numark oder vestax ist jetzt auch nicht zu verachten. vorallem ist der vorteil der neueren modele, das sie einen viel stärkeren antrieb haben als die relativ alten technics, auch ist der pitchberreich größer. was die qualität angeht ist aber der technics weiterhin absolute spitze. es gibt teilweiße clubs wo ein und der selbe teller seit den 80ern drine steht und jedes wochenende aufs derbste bearbeitet wird....

für den heimgebraucht kann also ein billiger reloop oder numark garnicht so verkehrt sein. besonderst die reloop 6000 sind echt genial. was omnitronic und americanaudio und solche komischen schrott-ebay firmen angeht. da würd ich lieber die finger von lassen...
majordiesel
Stammgast
#37 erstellt: 09. Feb 2007, 19:53

cucun schrieb:
zu reloop und co kann man sagen das diese schon ihre gewissen vorteile haben. technics steht halt in jeder disco rum und wird am meisten gebraucht. aber reloop, numark oder vestax ist jetzt auch nicht zu verachten. vorallem ist der vorteil der neueren modele, das sie einen viel stärkeren antrieb haben als die relativ alten technics, auch ist der pitchberreich größer. was die qualität angeht ist aber der technics weiterhin absolute spitze. es gibt teilweiße clubs wo ein und der selbe teller seit den 80ern drine steht und jedes wochenende aufs derbste bearbeitet wird....

für den heimgebraucht kann also ein billiger reloop oder numark garnicht so verkehrt sein. besonderst die reloop 6000 sind echt genial. was omnitronic und americanaudio und solche komischen schrott-ebay firmen angeht. da würd ich lieber die finger von lassen...

hi cucun!
du zählst in deinem beitrag einige vorteile der nachbauten auf die sicherlich ihre berechtigung haben in der dj-welt wie pitchbereich und starker antrieb. ich denke das hier in unserem thread jedoch weniger die dj-qualitäten im vordergrund stehen als vielmehr die "audiophilen" qualitäten des 1210er. und da sind die nachbauten einfach ganz weit entfernt. das kann ich als betroffener bestätigen sowie auch als hörer anderer beispiele unterschreiben!
ich denke das diese nachbauten tatsächlich nicht schlecht sind im einsteigerbereich, das sind die pro-ject-dreher im einsteigerbereich der audiophilen sicherlich auch. aber wenns ernst wird dann haben die ihre grenzen, genauso wie die technics-nachbauten!
cucun
Inventar
#38 erstellt: 09. Feb 2007, 20:36
naja von dem technics gibt es ja etliche nachbauten wo versucht wurde ne 1:1 kopie raus zu hauen. das sowas meist schief geht ist leider all zu oft so. was aber die audioeigenschaften angeht kann ich leider nicht mitreden

ich wollte nur verhindern das man nicht anfängt geräte wie reloop oder so ausseinander nimmt, da diese auch ihre vorzüge haben.
montcorbier
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 10. Feb 2007, 00:47
Hi,

viele DJ Plattenspieler sind schlichtweg für das "normale" Abspielen unter HiFi Bedingungen nicht zu gebrauchen!
Der Tonarm dieser "speziellen" Versionen ist m.M.

a) von der Länge her zu kurz

b) das Tonarmrohr weist keine Kröpfung auf

Dies mag für den DJ Einsatz noch ok sein, aber für die HiFi Anwendung scheiden diese Spieler aus!

Als Beispiel eines unbrauchbaren DJ Spielers in Hifi Anwendung sei stellvertretend der "Vestax PDX 2000" genannt.
Schaut mal auf der "Thomann" oder "Musik-Schmidt" Seite unter DJ Plattenspielern nach!


Der Technics Tonarm hingegen besitzt diese Kröpfung und müsste auch eine entsprechende Länge aufweisen, demnach gut für HiFi Anwendung geeignet!

Nur meine unmaßgebliche Meinung...

Gruß
outis
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 10. Feb 2007, 10:58
Frage an die Experten: Werden der Technics + Denon DL 103 + NAD PP2 miteinander harmonieren?
cucun
Inventar
#41 erstellt: 10. Feb 2007, 11:02
wurde der technics eigentlich ursprünglich als djplayer oder als hifiplayer entwickelt??
majordiesel
Stammgast
#42 erstellt: 10. Feb 2007, 11:14

outis schrieb:
Frage an die Experten: Werden der Technics + Denon DL 103 + NAD PP2 miteinander harmonieren?

generell passt das 103 sehr gut an den technics. allerdings gilt das 103 als hungrig was den phonopre anbelangt: je besser der pre umso besser kann das 103 zeigen was ihn ihm steckt.
und @ cucun: da der ursprüngliche 1210 ich glaub 1972 auf den markt kam und der vorläufer noch einiges davor sollte man davon ausgehen das der NICHT als dj-plattenspieler entwickelt wurde sachen wie pitch usw kamen erst glaub ich `79 dazu. ich hab da mal einen bericht in der sonderausgabe phono der zeitschrift stereo gelesen.
grüße
markus
outis
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 10. Feb 2007, 11:56

majordiesel schrieb:
generell passt das 103 sehr gut an den technics. allerdings gilt das 103 als hungrig was den phonopre anbelangt: je besser der pre umso besser kann das 103 zeigen was ihn ihm steckt.

Was wäre denn alternativ aus der MM-Fraktion zu empfehlen (Schwerpunkt Klassik)?
majordiesel
Stammgast
#44 erstellt: 10. Feb 2007, 13:04

outis schrieb:

majordiesel schrieb:
generell passt das 103 sehr gut an den technics. allerdings gilt das 103 als hungrig was den phonopre anbelangt: je besser der pre umso besser kann das 103 zeigen was ihn ihm steckt.

Was wäre denn alternativ aus der MM-Fraktion zu empfehlen (Schwerpunkt Klassik)?

puh...alle systeme die ich in zusammenhang mit klassik empfehlen würde habe ich noch nicht an einem 1210er gehört. ich weiß das grado in der preisklasse gut sind und goldring-systeme gut auflösen. von audiotechnica gibts eins für 140 bei phonophono was sich sehr für jazz eignet, entsprechend müßte das auch klassik gut können! als ganz guten überblick würd ich dir raten den tonabnehmer-katalog von phonophono runter zu laden!
directdrive
Inventar
#45 erstellt: 10. Feb 2007, 13:07
Tach auch,

nur ein paar Anmerkungen:

Von 1972 stammt der SL-1200, ein Vorgängermodell gibt es nicht, lediglich den SP-10, den SL-110 und den SL-1100 bot Technics bereits früher an. Allen gemeinsam, wie auch der armlosen Variante des 1200ers, dem SL-120, ist der Antriebsmotor, ein mechanisch außergewöhnlich aufwendiger Subtellerantrieb mit exzellentem geschlossenen Lager. Einen SL-1210 oder SL-121, also ein Modell in anthrazit aka Technics-braun gab es nie, der Buckel auf der Haube ist ein Erbe vom SL-120, der Platz auch für höher gebaute Tonarme bieten mußte.

Der SL-1200 Mk II bzw. SL-1210 Mk II, kurz der Mk II, kam wie erwähnt Ende der 70er auf den Markt, direkte Nachfolger des SL-120 waren eher die SL-150, später der SL-150/151 Mk II. Der IIer beruht zwar auf Komponenten, die ursprünglich für den Hifi-Einsatz entwickelt wurden, tatsächlich ist er aber durchaus für den (semi-)professionellen Einsatz gebaut.

Im Gegensatz zu seinen Geschwistern 16x0 bis 18x0 II wurde der Spieler mit Pitchfader und Gummidämpfung statt mit Automatik und Subchassis ausgestattet. Die 13x0 II bis 15x0 II Spieler, auf deren Antrieb mit Quarzregelung diese Modelle wohl ursprünglich basierten, sind pure Hifilaufwerke mit deutlich schwereren Tellern, Spiegelstroboskop und ebenfalls gefedertem Subchassis.

Vom Zargenkonzept her am ähnlichsten ist die optionale Zarge, die für die beiden professionellen Technics Laufwerke SP-15 und SP-25 angeboten wurde, die übrigens konstruktiv ebenfalls sehr nahe am 12x0er sind, im Falle des SP-25 sogar nahezu baugleich. Schon bei der Markteinführung wurde der 1200 Mk II (der 1210 kam erst etwas später) ausdrücklich als Gerät der "Professional Series" angeboten.

Ach ja, das DL-103 passt eher nicht zur PP-2, klingt abgedunkelt und matschig, andere mögen das anders sehen, besonders die Besitzer dieser Kombination....
Für den Einsatz im Technics eignet sich das DL-103 durchaus, empfehlenswert ist es, dem System ein schwereres Headshelll oder ein Zusatzgewicht zu spendieren, um die effektive Masse des Arms für diesen Einsatz zu erhöhen.

Das Coral-Headshell wird übrigens mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie wieder lieferbar sein. "Die Nadel" hat Restbestände aus den frühen 80ern verkauft, zu einem sehr korrekten Preis übrigens. Die sind jetzt einfach 'mal aufgebraucht.

Das Phonotools Jelco Headshell ist überaus empfehlenswert und lohnt die Investition. Es handelt sich um ein sehr schweres Teil, das eigentlich nur für den Einsatz mit MCs geringer Compliance geeignet ist. Die Verarbeitung ist beispielhaft, das schönste sind allerdings der zweite (untere) Pin zum Headshellanschluss und die einfache Azimutverstellung. Die mitgelieferten Headshellkäbelchen wurden von Audioquest übrigens schon vor Jahren für DM 59,- verkauft...

Schwerere Headshell-Alternativen gibt es von Nagaoka, Vestax oder Stanton. Wenn es aber nicht unbedingt ein "steifes" MC sein muß, würde ich beim originalen Technics bleiben, kein Grund zum Wechseln.

Grüße sendet

Brent
cucun
Inventar
#46 erstellt: 10. Feb 2007, 13:58
das war mal aufschlussreich danke. jetzt weiss ich das ich n plattenspieler daheim hab der lange vor meiner zeit schon auf dem markt war
outis
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 10. Feb 2007, 14:55
Deute ich die bisherigen Hinweise richtig, dass der Technics einen Arm hat, der in die Rubrik "mittelschwer" fällt? Und wie ist der Hinweis im Technics-Datenblatt "antiskating 6g" zu verstehen? Ist das ein Hinweis darauf, wie schwer der Tonabnehmer sein darf, um der Antiskating-Regelung genehm zu sein?
Jazzy
Inventar
#48 erstellt: 10. Feb 2007, 19:53
Hi outis!
Das Denon DL103 kann ich nur empfehlen! Ich benutze es schon eine Weile,es begeistert immer noch.Sogar mit der Project Phonobox mk2 spielt es schon ganz gut,auch wenn andere dies nicht wahrhaben wollen.Heutige DL103 haben eine Compliance von 11mm/N,das passt gut zu den 12g des Technics-Arms.Evtl. ein Zusatzgewicht ins Headshell(Gewindeloch vorhanden)schrauben.Bei mir passts aber wunderbar.
Murks
Stammgast
#49 erstellt: 11. Feb 2007, 19:09
Hi @ll
Ich für meinen Teil habe einen ProJect RPM450 durch einen 1210er ersetzt.
Der 1210er ist nicht wirklich zu toppen ausser im Design.
Langlebigkeit,Bedienkomfort,exzellente Verarbeitung setzen Masstäbe die selbst viel teurere Dreher nicht mal ansatzweise ereichen.
Gruss
Rene
majordiesel
Stammgast
#50 erstellt: 12. Feb 2007, 10:39
was mich interessieren würde: hat jemand eigentlich schon einmal den 1210er halbwegs objektiv (gleiche voraussetzungen, blindtests, etc.) mit anderen drehern vergleichen können?
grüße
markus
Jazzy
Inventar
#51 erstellt: 12. Feb 2007, 20:18
Hi!
Ja,wie gesagt,mit TD2001.
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